10 Tipps zur Unternehmensgründung

Autor: Rudolf Bom
Senior Projektleiter, Auriga Informatik GmbH
SelectLine Kompetenz Partner und Premium Lösungs Partner

Anfangs steht die zündende Idee! Mit der Zeit ist bei Ihnen die Überzeugung gewachsen: „das könnte was werden!“ Im direkten Umfeld wächst der Support für diese Idee, und dann kommt der Moment: „Packen wir es an!“ Über Chef-Sache, Teamwork und Tipps und Tricks zur Unternehmensgründung.

  1. Das Team

Holen Sie sich Leute an Bord, die sich gleich wie Sie anstecken lassen und die komplementär zu Ihnen sind. Das fragt nach starker Selbstkenntnis und der Überzeugung, dass es mit reinen „Ja-Sagern“ nicht funktionieren wird. Hören Sie auf Ihren Bauch und legen sie Ihre rosa-rote Brille ab. Bauen Sie das Team auf, in dem Sie der Aufbau Ihrer Firma zur Team-Arbeit machen. Suchen Sie sich Firmen, bei denen Sie selbst gerne arbeiten würden und schauen Sie, was diese Firmen ausmacht.

  1. Die Infrastruktur

Vor allem in der Startphase ist ein genaues Auge auf Kommunikation, zuverlässige Daten und deren Schutz eminent wichtig. Entscheiden Sie, ob die Kompetenz, die für den Aufbau einer solchen Infrastruktur notwendig ist, intern besetzt werden kann oder extern beigezogen werden muss. Stecken Sie die Zeit hauptsächlich in das Voranbringen Ihrer Idee, und verlieren Sie keine Zeit mit Dingen, denen es an Kompetenzen fehlt und das Resultat entsprechend ausfallen wird.

  1. Die finanziellen Mittel

Die finanzielle Planung muss sitzen, realistisch die kommenden Jahre abbilden und von Anfang an als äussere Leitplanken dienen. Bedeutet: gehen Sie noch bevor alles anfängt davon aus, dass es weniger gut laufen wird, dass schon bald die Schrauben angedreht werden müssen. Mit dieser Einstellung schauen Sie automatisch kritischer auf jede Investition. Fragen Sie sich oft, ob es auch günstiger möglich ist, oder ob Sie eine Investition über eine längere Laufzeit verteilen können. Es muss nicht alles Neu sein was Sie einsetzen. Trimmen Sie ihre Mitarbeitenden auf diese Einstellung.

  1. Die Rentabilität

Von der Luft leben kann niemand, auch Sie nicht. Rentabilität muss also von Anfang an gelebt werden und jeder in Ihre Firma muss den Begriff und dessen Wirkung verstehen: Milch kommt nicht aus dem Supermarkt, sondern von der Kuh – Salär kommt nicht vom Chef, sondern von den Kunden. Bedeutet: Der Einsatz von Mitteln – dazu zählen auch die Stunden, die in der Firma verbracht werden – muss dem Zweck der Kundenbefriedigung dienen. Messen Sie ihre Erfolge in diesem Bereich durch einfache Kennzahlen und kommunizieren Sie diese intern. Rentabilität ist nicht nur Chef-Sache!

Gemeinsam erfolgreich werden
  1. Die Skalierbarkeit

Entwerfen Sie Ihre internen Abläufe hinsichtlich Skalierbarkeit und fragen Sie sich „funktioniert das auch noch, wenn wir das 1000-fach umsetzen?“ Die Antworten auf diese Frage werden Sie motivieren, die Prozesse so zu trimmen, dass auch bei hohen Bewegungsraten noch nachvollziehbar und nachhaltig gearbeitet werden kann.

Lassen Sie mich das am Beispiel des RMA-Prozesses erklären: Retouren können bei tiefen Stückzahlen noch manuell bearbeitet und individuell abgewickelt werden. Weshalb aber das Retouren-Management nicht von Anfang an in der Prozesskette aufnehmen? Sobald dieser Prozess mehrere Male schief geht, sind Sie vorbereitet.

  1. Das Trimmen auf Schnelligkeit

Geschwindigkeit ist heutzutage allesbedeutend. Denken Sie in einer Matrix von Zuverlässigkeit auf die eine, und Schnelligkeit auf die andere Achse. Das Produkt von diesen beiden Achsen heisst «Excellence». Schnell, aber unzuverlässig – langsam, aber zuverlässig: es genügen beide nicht. Nehmen wir als Beispiel Ihre Daten, die Informationen, die Sie tagtäglich sammeln. Fragen Sie sich: „Wie rasch komme ich an diese Daten heran, und wie zuverlässig sind sie?“ Immerhin wollen Sie mit diesen Daten strategische Entscheidungen treffen, um auf Veränderungen im Markt zu reagieren.

  1. Das Vernetzen

Mit Ihrem Unternehmen sind Sie Teil vom Netzwerk, aber sind Sie auch auf Empfang eingestellt? Gut vernetzen heisst «Ohren und Augen auf». Wie bei der Profitabilität – nur Chef-Sache ist es sicher nicht! Versuchen Sie ihre Mitarbeitenden auf das Wirken im Netzwerk einzuspielen. Ganz egal in welchem Business Sie tätig sind, es sind die Firmen, Kunden, Interessenten und Lieferanten im weiten Umfeld, die sich ebenfalls bewegen. Dort richtig hinzuhören, das Gespräch zu suchen, einfach einmal reden lassen, statt selbst zu reden: es kann Wunder bewirken. Wie oft sind es nicht die „anderen“, welche Ihnen eine Tür aufmachen können. Vernetzen bedeutet für Ihre Mitarbeitenden, dass sie sich in den sozialen Medien auch fürs Unternehmen einsetzen und ihre „Message“ loyal verbreiten.

Versuchen Sie ihre Mitarbeitenden auf das Wirken im Netzwerk einzuspielen. Networking ist nicht nur Chef-Sache.“

Rudolf Bom, Senior Projektleiter

  1. Das Lernen von anderen

Business Excellence gibt es überall, nicht nur in Ihrer Branche. Deshalb ist es sehr heilsam, über den Zaun zu schauen und zu sehen, was die „anderen“ gut machen. Fragen Sie sich zum Beispiel: „Was ist in der medizinischen Welt das A und O? Was macht eine Airline besonderes gut? Was funktioniert in der Automobil-Industrie meisterhaft? Was können wir daraus lernen und gibt es Prozesse oder Prozess-Schritte, die wir übernehmen können?“ Dabei kann – kurz in eigener Sache – auch ein ERP System wie SelectLine helfen: nicht-branchen-orientierte Lösungen zeigen Erfahrungen aus vielen Branchen und bringen so einiges an tollen Ideen mit sich.

  1. Die Ausdauer

Ganz egal, was Sie vorhaben, Sie müssen sich auf einen Marathon einstellen. Start-up bedeutet nicht automatisch «up». Wie gut Sie sich auch vorbereiten, es wird Momente geben, in welchen „Suchen – Finden – Ändern“ droht zur Tagesordnung zu werden. Solange Sie sich dies aber bewusst sind und ihre Mitarbeitenden zum Mitmachen motivieren können, wird es funktionieren. Behalten Sie einen kühlen Kopf (genau: das ist Chef-Sache). Und suchen Sie sich die „Sparring-Partners“, denen Sie vertrauen und mit welchen Sie sich austauschen können.

  1. Die Ethik

Last but not least: machen Sie sich Gedanken, was das Wort „Ethik“ für Sie bedeutet. Bauen Sie die dazu gehörenden Elementen von Anfang ein, als fester Bestandteil vom Denken und Handeln aller Beteiligten. Treten Sie gegen aussen gemäss Ihrem ethischen Verhalten auf. Hüten Sie sich vor Lippen-Bekenntnissen und Schubladen-Dossiers, denn diese werden gnadenlos durchschaut. Wie so oft gilt auch hier: weniger ist mehr. Auch Ihre Kommunikation soll sich an den ethischen Standards der Unternehmung orientieren. So sind Sie für gute Zeiten, aber auch für Krisenfälle gerüstet.

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